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Ribe
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| Ribe ist die
ersterwähnteste aller dänische Städte. Der Ort wird 860 erstmalig
schriftlich erwähnt, als König Horik, der Jüngere dem Mönch Ansgar den
Bau einer Kirche in Ribe erlaubt. |
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Um 700 gab es ein kleines Dorf, vielleicht nur einen Weiler, nördlich
der Ribe å. Mit der Errichtung eines Marktplatzes änderte sich der
Alltag im Dorf stark: Fremde besuchten fortan den Platz, der durch
Grenzgräben senkrecht zur Ribe å und durch Parzellierung des Areals für
die neue Funktion erschlossen worden war.
Bald ließen sich Kaufleute und Handwerker auf diesem Gelände nieder.
Der Handelsort, der später den Namen Ribe trug, war entstanden.
Bereits von Anbeginn an wurde der Marktort von zahlreichen Händlern
und Handwerkern |
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frequentiert. Sie errichteten ihren Arbeitsplatz auf den
Einzelparzellen, die sie vermutlich für einen begrenzten Zeitraum
gepachtet hatten. Häufig war eine Parzelle noch unterteilt, so dass sich
hier mehrere, gleichzeitige Tätigkeiten entwickeln konnten.Auf dem Marktplatz selbst fehlen Hinweise für feste Bauten, dies legt
nahe, dass der Markt saisonal aufgesucht wurde und Kaufleute und Händler
dort in Zelten oder leichten Hütten wohnten. |

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| Im Ribe VikingeCenter
(www.ribevikingecenter.dk) findet jährlich Anfang Mai ein großer
Wikingermarkt statt. Des weiteren sind mehrere Haustypen in verschiedenen
Bauphasen zu sehen, wie sie in der Siedlung Ribe zu finden waren. |
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| www.ribesvikinger.dk
(Museet Ribe Vikinger, Odins Plads, DK-6760 Ribe) |
| www.ribevikingecenter.dk
(Ribe VikingCenter, Lustrupvej 4, DK-6760 Ribe) |
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Literatur: Ribe zur Wikingerzeit,
Ribe 1991
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