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Fyrkat
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| In Skandinavien waren nur wenige
Siedlungen befestigt. Selbst die großen, blühenden Märkte der mittleren
und späteren Wikingerzeit waren kaum befestigt, für gewöhnlich nur mit
einem Erdwall, einem Graben und Palisaden. Es gab wenige Ausnahmen, von
denen die wichtigsten Hedeby (Haithabu) und Birka waren, wo eine große
Zitadelle die Stadt dominierte und die Stadtmauern mit Wachtürmen
durchsetzt waren. In Krisenzeiten boten befestigte Siedlungen den
Einwohnern der umliegenden Gebiete Zuflucht und ersetzten die alten
befestigten Feldlager, die lokalen Gemeinden vor der Wikingerära Schutz
geboten hatten. Die beeindruckensten Festungen der Wikinger lagen in Trelleborg
(auf Seeland), Nonnebakken (auf Fyn), Aggersborg (in
Nordjütland) und Fyrkat (in Ostjütland), kreisrunde
Militärlager, die im späten 9.Jahrhundert mit fast römischer Präzision
angelegt wurden. Sie wurden vermutlich während der Herrschaft unter
Harald Blauzahn (Harald Blåtand) errichtet. |
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| oben: linke Hälfte des Ringwalls in
Fyrkat
unten: rechte Hälfte des Ringwalls in Fyrkat |
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| Die weißen Steine markieren die
Grundrisse der Häuser im Ringwall. Diese waren in Gruppen zu je vier
arrangiert, die die Seiten eines kleinen Innenhofs bildeten. Jedes Quadrat
aus Gebäuden lag in einem der vier Quadranten des Forts, die durch zwei
Straßen getrennt waren, welche zu den vier Toren der Festung führten
(Lageplan siehe Trelleborg). |
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| Dies ist eine Rekonstruktion eines
der Häuser im Innern der Ringfestung. |
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In dem nahegelegenem Freilichtmuseum sind
verschiedene Haustypen dieser Zeit rekonstruiert. Gewandete
Museumsmitarbeiter demonstrieren alte Handwerkstechniken und führen durch
das liebevoll angelegte Dorf. |
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| Literatur: Das Leben der Wikinger,
James Graham-Campbell |
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Die Wikinger, Peter
Sawyer |
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